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Zusammenfassung

Zusammenfassung im Modul Integration und Migration (DLBSAIUM01)

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komplette Zusammenfassung im Modul Integration und Migration (DLBSAIUM01), alle Lektionen 1-6










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Integration und Migration – Zusammenfassung
Lektion 1 – Theoretische Grundlagen von Kultur und Kulturverständnis
 1.1 Definition von Kultur
„Kultur“= lat. „colere“: bebauen, bestellen, pflegen - Gestaltung des menschlichen Lebens
gemeinsame Basis an Werten, Normen, Denken, Fühlen u. Handeln einer bestimmten Gruppe von Menschen

nach Kluckhohn: Kern der Kultur: traditionelle Ideen + Werterhaltungen
Kultur besteht auf bestimmten Mustern der Trinität (Dreiheit der Personen Vater/Sohn/Heiliger Geist)
von Denken, Fühlen und Handeln -> übertragen durch: Symbole, die charakteristische
Errungenschaften von bestimmten Menschengruppen darstellen

nach Hofstede: Kultur = „mentale Software“, die im Sozialisationsprozess „programmiert“ wird
im Laufe der Sozialisation erwirbt Individuum bestimmte Muster des Denkens, Fühlens u.
Handelns, die als Werte u. Haltungen umschrieben werden

Eisberg-Model: sichtbarer/bewusster Teil: Sprache, Essen, Kleidung
unsichtbarer/unbewusster Teil Kommunikationsstile, Überzeugungen, Werte, Verhaltensweisen
Unsichtbare Elemente der Kultur sind änderungsresistenter als die sichtbaren.

 1.2 Kulturelle Dimensionen nach Hofstede
4 Hauptdimensionen: + nachgelagerte Dimensionen:
1. Individualismus vs. Kollektivismus, 1. Langfristorientieung vs. Kurzfristorientierung
2. Unsicherheitsvermeidung 2. Nachgiebigkeit vs. Beherrschung
3. Machtdistanz
4. Feminität vs. Maskulinität
Kultur ist immer „nur“ eine kollektive Prägung – Jeder Mensch darf u. kann nicht ausschließlich über Gruppen-
zugehörigkeit beurteilt werden

HD: 1. Individualismusindex (IDV): Grad der Ausrichtung/Prioritätensetzung einer Kultur an Einzel- oder Gruppeninteressen
0 > IDV Skala < 100
Kollektivismus (eher „WIR-Denken“) Individualismus
Identität im soz. Netzwerk, dem man angehört im Individuum
begründet
Streitkultur man sollte immer Harmonie bewahren u. Meinung äußern, ist Kennzeichen eines aufrichtigen
direkte Auseinandersetzungen vermeiden Menschen
Arbeits- wird an moralischen Maßstäben gemessen, ist Vertrag, der sich auf ggseitigen Nutzen gründen
beziehung ähnlich einer familiären Bindung soll
Beziehung hat Vorrang vor Aufgabe Aufgabe hat Vorrang vor Beziehung
z. B. China (IDV 20) z. B. DE (IDV 67), USA (IDV 91)

HD: 2. Unsicherheitsvermeidungsindex (UVI): Grad der Risikobereitschaft von Kulturen, ohne Absicherung zu leben
hoher UVI: präzise Anweisungen u. Regeln, Glaube an Expertenwissen ist sehr hoch u. Erfolg durch Sicherheit bestimmt
0 > UVI Skala < 100
Schwache Unsicherheitsvermeidung Starke Unsicherheitsvermeidung
Stress Geringer Größer
subjektives Gefühl des Wohlbefindens subjektives Gefühl der Angst
Was anders ist, ist seltsam Was anders ist, ist gefährlich
Zeit ist ein Orientierungsrahmen ist Geld
Toleranz ggüber abweichenden u. innovativen Unterdrückung abweichender Gedanken u.
Gedanken u. Verhaltensweisen Verhaltensweisen; Widerstand gg Innovation
z. B. China (UVI 30) z. B. DE (UVI 65)




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, HD: 3. Machtdistanzindex (MDI): Grad der Akzeptanz von ungleicher Machtverteilung
hohe MDI: sehr starke Machtunterschiede u. hierarchische Strukturen
0 > MDI Skala < 100
Geringe Machtdistanz Hohe Machtdistanz
Ungleichheit sollte so gering wie möglich sein/ unerwünscht wird erwartete u. ist erwünscht
AN erwarten, in Entscheidungen mit einbezogen zu erwarten, Anweisungen zu erhalten.
werden
Privilegien u. stoßen auf Missbilligung für Manger werden erwartete und sind populär
Statussymbole
Eltern behandeln ihre Kinder wie ihresgleichen erziehen ihre Kinder zu Gehorsam
z. B. DE (MDI 35) z. B. China (MDI 80)
HD: 4. Maskulinitätsindex (MI): Grad der gelebten maskulinen Werte u. traditionelle Rollenverteilung zw. Mann u. Frau
Hohe Maskuline Werte: Stärke, Leistung, Erfolg u. Bestimmtheit
Niedrige MI, Feminine Werte: Ausgewogenheit zw. Arbeits- u. Privatleben, Kooperationsbereitschaft u. Bescheidenheit
0 > MI Skala < 100
Feminität Maskulinität
Wichtig Menschen u. intakte zwmenschl. Beziehungen Geld u. Dinge
Familie Vater + Mutter für Fakten u. Gefühle zuständig Vater für Fakten
Mutter für Gefühle zuständig
Sympathie mit Schwachen mit Starken
Arbeit/Beruf Arbeiten, um zu leben Leben, um zu arbeiten
z. B. Schweden (MI 5) z. B. Japan (MI 95), DE (MI 66), USA (MI 62)
ND: 1. Langfristorientierung (LFO):
Hohe LFO-Wert: Pflege von Geschäftsbeziehungen sehr wichtig, oftmals Geschäftsbeziehungen mit familiären
Beziehungen gleichgesetzt (konfuzianischer Lebens- u. Arbeitsstil) sowie generelle Vormachtstellung älterer Menschen
0 > LFO Skala < 100
Kurzfristig Langfristig
Gegenwartsorientiert zukunftsorientiert
Traditionen respekt ggüber wird an Bedingungen der Gegenwart angepasst
Ergebnisse Erwartung rascher Ergebnisse Beharrlichkeit, Ergebnisse eher langsam
Sparquote Gering Hoch
Geld wird unmittelbar ausgegeben Hohe Investitionstätigkeit
Ergründung der absoluten Wahrheit Pragmatische, nicht alles muss erklärbar sein
z. B. Syrien (LFO 30) z. B. DE (LFO 83)
ND: 2. Beherrschungs-Nachgiebigkeitsindex (BNI):
Fähigkeit einer Kultur, unmittelbaren u. pers. Bedürfnissen nachzugehen oder diese zurückzustellen
0 > BNI Skala < 100
Beherrschung Nachgiebigkeit
ernste Mimik als Zeichen von Seriosität freundliche u. optimistisches Auftreten
Regeln strenge soz. u. religiös Pragmatische soz. u. religiös
Askese (Enthaltsamkeit) ist lobenswert Genuss ist Teil des Lebensgefühls
man lebt für Gesellschaft/Familie u. stellt seine Selbstverwirklichung ist Teil des Seins
Bedürfnisse hinten an
z. B. Russland (BNI 20) z. B. Türkei (BNI 49), DE (BNI 40)
 1.3 Kulturelle Dimensionen nach Hall
High-Kontext-Kulturen Low-Kontext-Kulturen
Beziehung steht im Vordergrund Sachebene dominiert
„weichen“ Verhandlungsstil „harter“ Verhandlungsstil
einbeziehen von Gefühlen u. Intuitionen es zählen kognitive Fakten
indirekten Kommunikationsstil faktenorientiert
Dinge werden nicht direkt angesprochen
Keine Trennung von Personen u. Sachen Trennung von Personen u. Sachen
Fokus auf soz. Gruppenaspekte Fokus auf pers. Einzelaspekte
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