1. Wasser- und Elektrolytenhaushalt
2. Regulation des Säure-Basen-Haushalts
3. Blutdruckregulation
4. Ausscheidung harnpflichtiger Substanzen
5. Enzym- und Hormonproduktion (u.a. Renin,
Erythropoetin, Calcitrol)
6. Erfolgsorgan
, Osmoregulation
= die Regulation des osmotischen Drucks der
Körperflüssigkeiten eines Organismus
• Aufgabe: Homöostase des Wassergehalts
• Grundlage bildet Osmose: ein biologischer
Vorgang, bei dem Wasser durch eine
semipermeable Membran diffundiert
• verhindert, dass die Konzentration gelöster Stoffe
in Zellen zu hoch oder zu niedrig wird
• Die Osmolalität gibt die Teilchenanzahl dieser
osmotisch aktiven Substanzen (z.B. Salz, Trauben-
zucker) pro kg Lösungsmittel (i.d.R. Wasser) an.
Wassermangel, Salzüberschuss: Osmolalität steigt im Extrazellulärraum (EZR) an (hypertones Milieu)
• Folge: Wasser strömt aus dem Intrazellulärraum => Zellschrumpfung durch Na+, K+ und Cl- Einstrom
Wasserüberschuss, Salzmangel: Osmolalität sinkt im Extrazellulärraum (hypotones Milieu)
• Folge: Wasser strömt vom EZR in die Zellen ein => Zellschwellung durch K+ und Cl- Ausstrom
Veränderungen des Zellvolumens gefährden die Zellfunktion:
Daher besitzt die Zelle Mechanosensoren in der Plasmamembran, die ausgleichende, von Wasser begleitete Ionen
Gang setzen.