G. Einsendeaufgabe
Die Zeit der Weimarer Republik
1. Die Niederlage des Kaiserreiches und die Novemberrevolution waren die Voraussetzungen
für die Gründung der Weimarer Republik. Beschreiben Sie die unterschiedlichen
Vorstellungen über die künftige Herrschaftsform, die auf den folgenden Plakaten deutlich
wird.
Antwort: KPD (erste Plakat):
Ist gegen das Parlament und auch gegen die Demokratie. Die KPD will nicht,
dass man wählen geht und das man die Demokratie nicht unterstützen
würde. Mit dem Wahlplakat macht die KPD Werbung bzw. die KPD führt nur
Gegenargumente gegen die Demokratie aus. Diese Argumente sind teilweise
sehr überspitzt.
zweites Plakat:
Ist für die Demokratie und fordert auf, dass man wählen geht. Alle Menschen
sollen gleich sein, dass sieht man daran, dass in dem Plakat Bauern, Soldaten,
Arbeiter und Bürger dargestellt sind. Alle sind zwar unterschiedlich in den
Berufsschichten, aber machen die gleiche Handbewegung und stehen vor der
aufgehenden Sonne. Es soll damit ausgedrückt werden, dass sie für die
Demokratie sind, dass jeder gleich ist und sie wollen auch dazu motivieren
zur Wahl zugehen und sich zu vereinigen.
2. Erklären Sie die folgenden Begriffe:
a) Ebert-Groener-Pakt: Der Ebert-Groener-Pakt wurde von Friedrich Ebert
(damaliger SPD-Vorsitzender und Mietglied des Rates
der Volksbeauftragten) und General Wilhelm Groener
vereinbart. Dieser Pakt wurde im Namen der Obersten
Heeresleitung während der Novemberrevolution von 1918
geschlossen, um eine gemeinsame Vorgehensweise gegen
linksradikale Gruppierungen zu haben.
b) Stinnes-Legien-Abkommen: Es war eine Kollektiwereinbarung vom 15. November 1918
zwischen 21 gewerblichen und industriellen
Arbeiterverbänden und sieben anderen Gewerkschaften.
, 3. a) Stellen Sie dieser Aussage die Ihnen bekannten Fakten zum Ende des Ersten Weltkrieges
gegenüber.
Die Truppen, die sich von der revolutionären zermürben freihielten, hatten unter dem
pflichtwidriges verhalten der revolutionären Kameraden schwer zu leiden: sie mussten die
ganze Last des Kampfes tragen. Zitat Paul von Hindenburg am 18. November 1919. Diese
Aussage trifft auf Unruhe und Zurufe.
b) Erklären Sie die Folgen der „Dolchstoßlegende " für das Ansehen demokratischer Politiker
in der Weimarer Republik.
Die Dolchstoßlegende ist erfunden, denn die Politiker haben es so hingestellt, dass das
deutsche Heer im Feld unbesiegbar sei und man suchte auch einen schuldigen für den
verlorenen Krieg. Die Politiker stürzen sich auf das Judentum und gaben in die Schuld für
den verlorenen Krieg .
4. Beschreiben Sie die Position des Reichspräsidenten in der Weimarer Verfassung.
Der Reichspräsident war das Staatsoberhaupt der Weimarer Republik. Er war der
Oberbefehlshaber der Reichswehr. Ernannte und entließ die Reichskanzler und konnte den
Reichstag auflösen wenn er es wollte. Er konnte sowohl auch in die Gesetzgebung eingreifen,
etwa durch Notverordnung nach Art. 48 der Weimarer Reichsverfassung. Die starke Stellung
die er hatte machte ihn zu einer Art Ersatz Kaiser und wirkte sich am Ende der Republik
negativ aus, da das Parlament immer weiter ausgeschaltet wurde und Deutschland durch
eine Präsidialregime reagiert wurde.
5. Erklären Sie den Begriff „Präsidialkabinett" und die Bedeutung dieser zwischen 1930 und
1933 angewandten Regierungsform für das Scheitern der Republik.
Als Präsidialkabinette bezeichnet man die letzten Reichsregierung der Weimarer Republik
unter Heinrich Brüning, Franz von Papen und Kurt von Schleicher. Die 53. Weimarer
Reichsverfassung wurde in jedem Reichskabinett vom Reichspräsidenten eingesetzt. Da sich
die Regierungspartei nicht über den Betrag der Arbeitslosenversicherung einigen konnten,
kam es März 1930 zum Bruch der großen Koalition. Reichspräsident Hindenburg machte
Gebrauch vom Notverordnungsrecht und führte dann somit die Präsidialkabinette ein.
6. 1923 gilt als das Krisenjahr der frühen Weimarer Republik. Zählen Sie die Krisen dieses Jahres
auf und nennen Sie deren Ursachen.
Ruhrkampf: - die Ursache des Ruhrkampfes war, dass Deutschland sich im Rückstand von
Reparationszahlungen an Frankreich befand. Frankreich verzichte auf
Reparationen in Form von Geld und fordert Sachleistungen, wie Kohle und
Holz. Die Alliierten Siegermächte wollten ihren Zahlungsplan für die
deutschen Reparation in Höhe von 123 Milliarden Goldmark über
Deutschland durchsetzen, dies wurde aber mit einer Drohung verbunden,
im Falle einer deutschen Weigerung, wollten die Franzosen das Ruhrgebiet
besetzen. Die katastrophale wirtschaftliche Situation Zwang die deutsche
Regierung unter Gustav Stresemann dazu ein zu lenken und den Rohkamm
am 26.9.1923 abzubrechen.
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