1. Medienpadagogik
MEDIENWIRKUNGSTHEORIEN
1.1 Medienwirkungstheorien
o kein Medium bleibt beim Konsumenten/ Rezipienten ohne Wirkung
„Man spricht von einer Wirkung des Mediums, wenn sich Verhaltensweisen, Einstellungen und
Befindlichkeiten der Rezipienten aufgrund medialer Inhalte verändern.“
1.1.1 der Thematisierungsansatz
o Agenda Setting Approach
o Medien berichten über bestimmte Themen häufiger → Fokussierung auf aktuelle Themen
wird deutlich
o Spiegelt sich im Bewusstsein des Konsumenten wider (erscheint wichtiger)
o Beeinflussen langfristig das ganze Weltbild
1.1.2 der Nutzenansatz
o Warum nutzen Menschen spezifische Medienangebote?
o Medien haben einen Nutzen & Zweck und Rezipient nimmt aktive Rolle ein
o Motive & Bedürfnisse im Vordergrund → Bedürfnisbefriedigung als Ziel
Kognitive Ebene Affektive Ebene Interaktive Ebene Integrative Ebene
Informations- und Stimmung- und Kommunikations- und Identifikationsbedürfnisse
Orientierungsbedürfnis gefühlsabhängige Interaktionsbedürfnisse
Bedürfnisse
o Wunsch nach o Stimmung o Soziale Kontakte o Geborgenheit,
Informationsgewinn kontrollieren o Geselligkeit Stabilität,
und Orientierung o Entspannung o Kontakte Sicherheit
o Wissenszuwachs o Flucht aus knüpfen o Ritualisierte
gewinnen Realität o Beziehungen Medienangebote
aufbauen
1.1.3. der Zweistufenfluss der Kommunikation
o Meldungen oder Nachrichten gelangen an einen Meinungsführer (Minderheit)
o Informationen werden an passive Mitglieder der Gesellschaft weitergegeben (Mehrheit)
o Menschen mit großem politischem Interesse vertreten ihre Meinung (Meinungsführer)
o Meinung wird in abgeänderter Form an Meinungsübernehmer weitergegeben