Skript Elektronegativität und Oxidationszahlen
Oxidationszahlen sind formale Ladungen, die Elementen in Verbindungen zugeordnet werden,
um besser zu verstehen, wie sie sich in chemischen Reaktionen verhalten. Sie werden
insbesondere für das Lösen von Redoxreaktionen benötigt.
In Molekülen ist die Verteilung der Elektronen nicht gleichmäßig, sondern abhängig von der
Elektronegativität der einzelnen Bindungspartner. Die Elektronegativität ist ein Maß dafür, wie
stark ein Element Elektronen anzieht. Die Elektronegativität ist abhängig von der
Kernladungszahl (Anzahl Protonen) und von dem Atomradius (Entfernung Valenzelektronen
vom Atomkern). Das bedeutet, dass die Elektronegativität im Normalfall innerhalb einer
Gruppe von oben nach unten abnimmt, da die Valenzelektronen weiter entfernt vom Atomkern
sind und deshalb weniger stark angezogen werden.
Innerhalb einer Periode erwarten wir eine Zunahme der Elektronegativität, da sich die
Kernladungszahl erhöht, sich also mehr Protonen im Kern befinden, die die Elektronen stärker
anziehen und sich der Atomradius verringert.
Ausnahmen dieser Trends kann es bei halbbesetzten Elektronenschalen, die energetisch stabiler
sind, geben (zB. Mn).
Zusammengefasst: Innerhalb einer Gruppe nimmt die Elektronegativität ab und innerhalb einer
Periode nimmt die Elektronegativität zu.
DIfferenz der Elektronegativität (delta EN)
Die Differenz der Elektronegativität gibt Aufschluss darüber, welche Bindungsart vorliegt. Ist sie
über ungefähr 1,7 findet ein vollständiger Elektronenübergang statt und man spricht von
ionischen Bindungen. Ist sie darunter findet kein Elektronenübergang statt und man spricht von
atom- oder kovalenten Bindungen.
Hierbei zieht der elektronegativere Bindungspartner die Elektronen stärker an sich und erhält
deshalb eine negative Oxidationszahl. Der Bindungspartner mit der kleineren Elektronegativität
gibt seine Elektronen etwas ab und erhält eine positive Oxidationszahl.
Der Wert der Oxidationszahl hängt von der Hauptgruppennummer (HG) und damit von der
Anzahl der Valenzelektronen (VE) des Elementes ab. Das Element Kohlenstoff (C) steht in der 4.
HG und besitzt 4 VE. Es kann also maximal 4 Elektronen abgeben und höchstens eine
Oxidationszahlen sind formale Ladungen, die Elementen in Verbindungen zugeordnet werden,
um besser zu verstehen, wie sie sich in chemischen Reaktionen verhalten. Sie werden
insbesondere für das Lösen von Redoxreaktionen benötigt.
In Molekülen ist die Verteilung der Elektronen nicht gleichmäßig, sondern abhängig von der
Elektronegativität der einzelnen Bindungspartner. Die Elektronegativität ist ein Maß dafür, wie
stark ein Element Elektronen anzieht. Die Elektronegativität ist abhängig von der
Kernladungszahl (Anzahl Protonen) und von dem Atomradius (Entfernung Valenzelektronen
vom Atomkern). Das bedeutet, dass die Elektronegativität im Normalfall innerhalb einer
Gruppe von oben nach unten abnimmt, da die Valenzelektronen weiter entfernt vom Atomkern
sind und deshalb weniger stark angezogen werden.
Innerhalb einer Periode erwarten wir eine Zunahme der Elektronegativität, da sich die
Kernladungszahl erhöht, sich also mehr Protonen im Kern befinden, die die Elektronen stärker
anziehen und sich der Atomradius verringert.
Ausnahmen dieser Trends kann es bei halbbesetzten Elektronenschalen, die energetisch stabiler
sind, geben (zB. Mn).
Zusammengefasst: Innerhalb einer Gruppe nimmt die Elektronegativität ab und innerhalb einer
Periode nimmt die Elektronegativität zu.
DIfferenz der Elektronegativität (delta EN)
Die Differenz der Elektronegativität gibt Aufschluss darüber, welche Bindungsart vorliegt. Ist sie
über ungefähr 1,7 findet ein vollständiger Elektronenübergang statt und man spricht von
ionischen Bindungen. Ist sie darunter findet kein Elektronenübergang statt und man spricht von
atom- oder kovalenten Bindungen.
Hierbei zieht der elektronegativere Bindungspartner die Elektronen stärker an sich und erhält
deshalb eine negative Oxidationszahl. Der Bindungspartner mit der kleineren Elektronegativität
gibt seine Elektronen etwas ab und erhält eine positive Oxidationszahl.
Der Wert der Oxidationszahl hängt von der Hauptgruppennummer (HG) und damit von der
Anzahl der Valenzelektronen (VE) des Elementes ab. Das Element Kohlenstoff (C) steht in der 4.
HG und besitzt 4 VE. Es kann also maximal 4 Elektronen abgeben und höchstens eine