Wichtige Punkte bei der Themenstellung einer wissenschaftlichen Arbeit:
- Nutzenorientierung
- Problemorientierung
- Zielorientierung
- Muss ein Forschungsziel enthalten
- Arbeitsschwerpunkt
Gliederung:
- Leitfaden für Autor & Leser und gibt eine Übersicht
- „roten Faden“ der Argumentation
- Wichtig: Arbeit nicht „zergliedern“
- Sollte auf logischer Ebene liegen
- Teile der Themenstellung müssen im definitorischen Teil eingeführt werden
- „Pyramidenprinzip“: zunehmende Verfeinerung auf nachrangigen
Gliederungsebenen
- Pro Gliederungspunkt mind. 2 Unterpunkte
- Pro Gliederungspunkt mind. eine halbe Textseite
- Grundlage zur Erstellung der Gliederung ist die wissenschaftliche
Fragestellung
Funktionen der Gliederung:
- Das zentrale wissenschaftliche Redaktionstool:
Stringent, logisch aufgebaut?
Stimmt die Logik?
Alle wichtigen Begriffe bearbeitet?
- Bearbeiter führt den Gutachter zu Fragen, die sich in der Bearbeitung ergeben
Wissenschaftliche Arbeiten:
Präsentationen, Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten
Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit:
Einleitung – Hauptteil – Schluss
ca. 10% ca. 80% ca. 10%
, Einleitung:
- Dem Leser einen kompakten Eindruck von dem zu verschaffen, was ihn auf
den folgenden Seiten erwartet.
- Themenvorstellung:
im ersten Teil der Einleitung;
in einen größeren Zusammenhang (inhaltlich o. zeitlich) einordnen;
dabei problem-, ziel- & nutzenorientiert sein;
kurze Begründung für die Themenwahl
- Ziel der Arbeit:
Wie lautet die Forschungsfrage?
Was will die Arbeit erreichen?
Wissenschaftliche Fragestellung verdeutlicht das Ziel & grenzt die
Literaturrecherche ein
- Vorgehensweise:
Grober Überblick über den Aufbau der Argumentation
Welche Schritte werden unternommen, um das Ziel zu erreichen? & Warum?
Leser kann sich daran orientieren & weiß, was ihn erwartet
- Evtl. Motivation der Erstellung der Arbeit
Hauptteil:
- Definitionen aller Begriffen, die nicht als allgemein vereinbart gelten
- Es können mehrere Definitionen vorhanden sein
Sie werden also aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet oder entstehen
aus unterschiedlichen Zusammenhängen.
Dann: Auswahl gängiger Definitionen & den jeweiligen Blickwinkel erklären,
eine Definition begründet auswählen
- Statt Definition sollte man besser von Begriffserklärung, Einordnung,
Forschungsstand etc. sprechen
- Durchführung:
Es gibt nur theoretische (Literaturarbeiten) & nicht theoretische Arbeiten
(basierend auf Erfahrungswissen – empirische Arbeiten)
- Wissenschaft arbeitet:
zielgebunden, strukturierend, transparent, stringent, methodisch,
selbstkritisch, aus 3. Person
- Kritische Auswertung & Reflexion:
Eine klare Auswertung mit ggf. Verweis auf die vollständige Untersuchung im
Anhang
Schwächen der Untersuchung selbstkritisch
➔ Die gestellte Forschungsfrage argumentativ zu beantworten
Schluss:
- Fazit: Die Forschungsfrage wird beantwortet
Mit Rückverweis auf die vorigen Kapitel
Weiterer Forschungsbedarf kann angesprochen werden
Wissenschaftliche Arbeit sollte voll verständlich sein, wenn Einleitung und Schluss
ohne Mittelteil nebeneinandergelegt werden!