Einsendeaufgabe
Teamwork / Teamdiagnose / Teamentwicklung
Aufgabe 1:
Erläutern Sie, wann/unter welchen Bedingungen Teamarbeit möglich ist. Beschreiben
Sie an je an einem eigenen Beispiel, wann die Richtlinien für effektive Teamarbeit
erfüllt sind und wann nicht.
Damit Teamarbeit möglich werden kann, müssen das Unternehmen und die
Organisationskultur dafür offen sein. In der Vergangenheit hat die Entwicklung vom
Verkäufer- zum Käufermarkt die Einführung von Teamarbeit begünstigt, da sich dadurch die
Anforderungen geändert haben. Teamarbeit ist eine mögliche Strategie, um auf die
gestiegenen und veränderten Anforderungen an ein Unternehmen zu reagieren. Teamarbeit
ist jedoch keine Patentlösung für alle Fälle und nicht immer sinnvoll und effektiv. Hackman
hat die folgenden Richtlinien aufgestellt, um Teamarbeit zu definieren und effektiv zu
nutzen.
Die Tätigkeit muss für Teamarbeit geeignet sein.
Die Tätigkeit muss ganzheitlich und vielfältig sein. Außerdem sollte es sinnvoll sein, dass
mehr als eine Person an der Tätigkeit arbeitet. Eine solche Tätigkeit kann die Gestaltung von
Digitalisierungsprozessen sein, wie z.B. die Einführung einer elektronischen Akte. Dieser
Aufgabenkomplex umfasst vielfältige Aufgaben wie die Entwicklung, Kommunikation,
Einführung und Evaluation des Projektes. Im Gegensatz dazu ist die tatsächliche
Digitalisierung von Akten zwar aufgrund der hohen Stückzahlen mit mehreren Personen
sinnvoll, die Tätigkeit ist jedoch nicht vielfältig und ganzheitlich.
Die Teammitglieder sehen sich selbst als Team und das Team wird von anderen
innerhalb der Organisation als Team wahrgenommen.
Dies wird u.a. durch die Bezeichnung des Teams deutlich. Im Beispiel der Einführung der E-
Akte nennt sich das Team „Team E-Akte“ und wird auch von anderen so bezeichnet. Bei
längerfristig bestehenden Teams kann sich diese Bezeichnung auch im Organigramm des
Unternehmens widerspiegeln. Die Richtlinie ist nicht erfüllt, wenn Mitarbeitende als
Einzelpersonen auftreten oder sich bewusst von anderen Mitgliedern der Arbeitsgruppe
abgrenzen.
Das Team hat Entscheidungsbefugnisse über die Bewältigung der Aufgaben.
Wenn diese Richtlinie eingehalten wird, kann das Team zumindest teilweise autonom
entscheiden. Das Unternehmen kann zwar den Rahmen vorgeben, aber das Team
entscheidet und gestaltet den Weg zum Ziel eigenständig. So wird z.B. explizit vorgegeben,
dass in der Personalabteilung die E-Akte eingeführt werden soll, das Team kann aber
innerhalb dieses Rahmens autonom entscheiden, wie sie dies gestalten.
Die Teamstruktur, inklusive der Aufgabe, der Mitglieder und der Normen, muss
Teamarbeit fördern.
Die Aufgabe erfordert unterschiedliche Fähigkeiten und Kompetenzen. Ein heterogenes
Team kann die Teamarbeit fördern. So ist es z.B. bei der Einführung der E-Akte sinnvoll,
unterschiedliche Perspektiven und Fachkenntnisse, wie z.B. IT-Kenntnisse und Kenntnisse
der rechtlichen Rahmenbedingungen, bei verschiedenen Teammitgliedern zu vereinen. Die
Mitglieder können sich in ihren Rollen voneinander unterscheiden, sind aber für das
Gesamtergebnis wichtig.
Seite1 PFH-Private Hochschule Göttingen 02.11.2024
Teamwork / Teamdiagnose / Teamentwicklung
Aufgabe 1:
Erläutern Sie, wann/unter welchen Bedingungen Teamarbeit möglich ist. Beschreiben
Sie an je an einem eigenen Beispiel, wann die Richtlinien für effektive Teamarbeit
erfüllt sind und wann nicht.
Damit Teamarbeit möglich werden kann, müssen das Unternehmen und die
Organisationskultur dafür offen sein. In der Vergangenheit hat die Entwicklung vom
Verkäufer- zum Käufermarkt die Einführung von Teamarbeit begünstigt, da sich dadurch die
Anforderungen geändert haben. Teamarbeit ist eine mögliche Strategie, um auf die
gestiegenen und veränderten Anforderungen an ein Unternehmen zu reagieren. Teamarbeit
ist jedoch keine Patentlösung für alle Fälle und nicht immer sinnvoll und effektiv. Hackman
hat die folgenden Richtlinien aufgestellt, um Teamarbeit zu definieren und effektiv zu
nutzen.
Die Tätigkeit muss für Teamarbeit geeignet sein.
Die Tätigkeit muss ganzheitlich und vielfältig sein. Außerdem sollte es sinnvoll sein, dass
mehr als eine Person an der Tätigkeit arbeitet. Eine solche Tätigkeit kann die Gestaltung von
Digitalisierungsprozessen sein, wie z.B. die Einführung einer elektronischen Akte. Dieser
Aufgabenkomplex umfasst vielfältige Aufgaben wie die Entwicklung, Kommunikation,
Einführung und Evaluation des Projektes. Im Gegensatz dazu ist die tatsächliche
Digitalisierung von Akten zwar aufgrund der hohen Stückzahlen mit mehreren Personen
sinnvoll, die Tätigkeit ist jedoch nicht vielfältig und ganzheitlich.
Die Teammitglieder sehen sich selbst als Team und das Team wird von anderen
innerhalb der Organisation als Team wahrgenommen.
Dies wird u.a. durch die Bezeichnung des Teams deutlich. Im Beispiel der Einführung der E-
Akte nennt sich das Team „Team E-Akte“ und wird auch von anderen so bezeichnet. Bei
längerfristig bestehenden Teams kann sich diese Bezeichnung auch im Organigramm des
Unternehmens widerspiegeln. Die Richtlinie ist nicht erfüllt, wenn Mitarbeitende als
Einzelpersonen auftreten oder sich bewusst von anderen Mitgliedern der Arbeitsgruppe
abgrenzen.
Das Team hat Entscheidungsbefugnisse über die Bewältigung der Aufgaben.
Wenn diese Richtlinie eingehalten wird, kann das Team zumindest teilweise autonom
entscheiden. Das Unternehmen kann zwar den Rahmen vorgeben, aber das Team
entscheidet und gestaltet den Weg zum Ziel eigenständig. So wird z.B. explizit vorgegeben,
dass in der Personalabteilung die E-Akte eingeführt werden soll, das Team kann aber
innerhalb dieses Rahmens autonom entscheiden, wie sie dies gestalten.
Die Teamstruktur, inklusive der Aufgabe, der Mitglieder und der Normen, muss
Teamarbeit fördern.
Die Aufgabe erfordert unterschiedliche Fähigkeiten und Kompetenzen. Ein heterogenes
Team kann die Teamarbeit fördern. So ist es z.B. bei der Einführung der E-Akte sinnvoll,
unterschiedliche Perspektiven und Fachkenntnisse, wie z.B. IT-Kenntnisse und Kenntnisse
der rechtlichen Rahmenbedingungen, bei verschiedenen Teammitgliedern zu vereinen. Die
Mitglieder können sich in ihren Rollen voneinander unterscheiden, sind aber für das
Gesamtergebnis wichtig.
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