Literarische Formen und deren Merkmale
EPIK
epische Kleinformen:
Sage: Erzählung über ein historisches Geschehen mit realem Kern und
realen Ortsangaben mit oft negativem Ausgang.
Märchen: Kein realer Kern und fehlende Orts- und Zeitangaben.
Fantastische Wesen begleiten einen Helden auf seiner Reise und bei seinen
Prüfungen.
Legende: Erzählung über das Leben und Werk eines Heiligen mit realer
Figur aber erdachter Situation.
Parabel: Gleichnischarakter, indem etwas Allgemeines in einer
besonderen Situation dargestellt wird.
Schwank: Alltägliches wird scherzhaft und karikativ mit den Mitteln der
Gegensätzlichkeit, Übertreibung und Typisierung dargestellt.
Anekdote: Ereignis aus dem Leben einer historischen Person wird
spannungsreich und mit einer Pointe am Ende zur Belehrung und
Unterhaltung dargestellt.
Fabel: Erzählung mit Tieren als Handelnde, die eine Lehre enthält.
Kurzgeschichte: Erzählung mit geringem Textumfang und Verkürzung auf
das Wesentliche sowie einem unmittelbaren Anfang.
Kalendergeschichte: Kurze Erzählung mit einfachem und verständlichem
Stil, die der Belehrung, Unterhaltung oder Verhaltensanweisung dient.
mittlere epische Formen:
Novelle: Ein zentraler Konflikt und eine neue, besondere Begebenheit wird
dargestellt. Dabei ist der Inhalt stark verdichtet und bezieht sich meist nur
auf eine Handlung bzw. einen Konflikt. Der Aufbau erinnert an den eines
geschlossenen Dramas: Exposition, Steigerung, pointierter Wendepunkt,
Abfall und Ausklang.
epische Großform:
Roman: Im Gegensatz zur Novelle sind die Zusammenhänge und Themen
im Roman oft ausführlich dargestellt und Charakterentwicklungen
erkennbar.
LYRIK
Ballade
Erzählgedichte (strophisch gegliederte, umfangreiche Gedichtformen, in
denen ein besonderes Ereignis erzählt wird) erzählende Charakter
Mischform aus lyrischen, epischen und dramatischen Merkmalen:
o lyrische Elemente:
o lange Gedichte, die häufig aus Strophen, Reimen und einem festen
Metrum bestehen
o mitunter eine besondere Stimmung und Atmosphäre durch
verschiedenste formale und sprachliche Mittel hervorgerufen
o epische Elemente
o erzählen Geschichten und außergewöhnliche Ereignisse, die sich in
einem Höhepunkt zuspitzen und mit einem tragischen Ende
schließen
o dramatische Elemente
o oft lebendig geschrieben und mit Dialogen ausgeschmückt
Beispiel:
o Der Erlkönig (Goethe)
o Der Zauberlehrling (Goethe)
EPIK
epische Kleinformen:
Sage: Erzählung über ein historisches Geschehen mit realem Kern und
realen Ortsangaben mit oft negativem Ausgang.
Märchen: Kein realer Kern und fehlende Orts- und Zeitangaben.
Fantastische Wesen begleiten einen Helden auf seiner Reise und bei seinen
Prüfungen.
Legende: Erzählung über das Leben und Werk eines Heiligen mit realer
Figur aber erdachter Situation.
Parabel: Gleichnischarakter, indem etwas Allgemeines in einer
besonderen Situation dargestellt wird.
Schwank: Alltägliches wird scherzhaft und karikativ mit den Mitteln der
Gegensätzlichkeit, Übertreibung und Typisierung dargestellt.
Anekdote: Ereignis aus dem Leben einer historischen Person wird
spannungsreich und mit einer Pointe am Ende zur Belehrung und
Unterhaltung dargestellt.
Fabel: Erzählung mit Tieren als Handelnde, die eine Lehre enthält.
Kurzgeschichte: Erzählung mit geringem Textumfang und Verkürzung auf
das Wesentliche sowie einem unmittelbaren Anfang.
Kalendergeschichte: Kurze Erzählung mit einfachem und verständlichem
Stil, die der Belehrung, Unterhaltung oder Verhaltensanweisung dient.
mittlere epische Formen:
Novelle: Ein zentraler Konflikt und eine neue, besondere Begebenheit wird
dargestellt. Dabei ist der Inhalt stark verdichtet und bezieht sich meist nur
auf eine Handlung bzw. einen Konflikt. Der Aufbau erinnert an den eines
geschlossenen Dramas: Exposition, Steigerung, pointierter Wendepunkt,
Abfall und Ausklang.
epische Großform:
Roman: Im Gegensatz zur Novelle sind die Zusammenhänge und Themen
im Roman oft ausführlich dargestellt und Charakterentwicklungen
erkennbar.
LYRIK
Ballade
Erzählgedichte (strophisch gegliederte, umfangreiche Gedichtformen, in
denen ein besonderes Ereignis erzählt wird) erzählende Charakter
Mischform aus lyrischen, epischen und dramatischen Merkmalen:
o lyrische Elemente:
o lange Gedichte, die häufig aus Strophen, Reimen und einem festen
Metrum bestehen
o mitunter eine besondere Stimmung und Atmosphäre durch
verschiedenste formale und sprachliche Mittel hervorgerufen
o epische Elemente
o erzählen Geschichten und außergewöhnliche Ereignisse, die sich in
einem Höhepunkt zuspitzen und mit einem tragischen Ende
schließen
o dramatische Elemente
o oft lebendig geschrieben und mit Dialogen ausgeschmückt
Beispiel:
o Der Erlkönig (Goethe)
o Der Zauberlehrling (Goethe)