Freya Hildebrand
FBB2320129GD19
Betriebswirtschaftslehre
Einsendeaufgabe
Branchenspezifische Lösungen
Aufgabe 1
Beschreiben Sie mögliche Wettbewerbskräfte für den Softwaremarkt. Nutzen Sie den
beigefügten Artikel aus der Zeitschrift für Organisation.
Die Wettbewerbskräfte werden nach Michael E. Porter zusammengefasst. Da eine
Wettbewerbs- oder Konkurrenzanalyse von seiner Vollständigkeit lebt, darf man keine
wesentlichen Aspekte vergessen. Es muss einem bewusst sein, welche Wettbewerbskräfte
es überhaupt gibt und wie die eigene Branche funktioniert. In allen Branchen, wie auch der
für den Softwaremarkt, sind fünf Wettbewerbskräfte entscheidend:
• Bedrohung durch neue Anbieter
• Bedrohung durch neue Ersatzprodukte
• Verhandlungsstärke von Kunden
• Verhandlungsstärke von Lieferanten
• Rivalität unter den bestehenden Konkurrenten einer Branche
Die Stärke der jeweiligen Wettbewerbskräfte kann aber zwischen den Branchen erheblich
differieren. Das Modell empfiehlt einer Branche sich dort zu positionieren wo die Kräfte
möglichst schwach ausgeprägt sind. Man geht deswegen von einer geringeren
Wettbewerbsintensität aus und einer höheren durchschnittlichen Rentabilität der Branche.
Grundsätzlich werden die Stärken der einzelnen Wettbewerbskräfte durch einige wenige
ökonomische und technologische Merkmale einer Branche festgelegt.
In Bezug auf den ersten Punkt, die Bedrohung durch neue Anbieter, wird für den
Softwaremarkt deutlich, dass die Open-Source-Community als neuer Wettbewerber mit
zunehmender Verbreitung quelloffener Software für die Hersteller proprietärer Software eine
ungewöhnliche Marktkonstellation darstellt. Neue Wettbewerber verfügen oft über finanzielle
Mittel und zusätzliche Kapazitäten, die sie gewinnbringend in die Branche einbringen wollen.
Dies kann zu einem Preiskampf bei gleichzeitig steigenden Kosten führen, wodurch die
Rentabilität sinkt. Die Gefahr eines Markteintritts hängt nicht nur von den existierenden
Eintrittsbarrieren ab, sondern auch von den zu erwartenden Reaktionen der etablierten
Wettbewerber. Nach Porter sind die wesentlichen Ursprünge von Markteintrittsbarrieren:
o Betriebsgrößenersparnisse
o Produktdifferenzierung
o Kapitalbedarf
o Umstellungskosten
Seite 1 PFH-Private Hochschule Göttingen 25.01.2022
FBB2320129GD19
Betriebswirtschaftslehre
Einsendeaufgabe
Branchenspezifische Lösungen
Aufgabe 1
Beschreiben Sie mögliche Wettbewerbskräfte für den Softwaremarkt. Nutzen Sie den
beigefügten Artikel aus der Zeitschrift für Organisation.
Die Wettbewerbskräfte werden nach Michael E. Porter zusammengefasst. Da eine
Wettbewerbs- oder Konkurrenzanalyse von seiner Vollständigkeit lebt, darf man keine
wesentlichen Aspekte vergessen. Es muss einem bewusst sein, welche Wettbewerbskräfte
es überhaupt gibt und wie die eigene Branche funktioniert. In allen Branchen, wie auch der
für den Softwaremarkt, sind fünf Wettbewerbskräfte entscheidend:
• Bedrohung durch neue Anbieter
• Bedrohung durch neue Ersatzprodukte
• Verhandlungsstärke von Kunden
• Verhandlungsstärke von Lieferanten
• Rivalität unter den bestehenden Konkurrenten einer Branche
Die Stärke der jeweiligen Wettbewerbskräfte kann aber zwischen den Branchen erheblich
differieren. Das Modell empfiehlt einer Branche sich dort zu positionieren wo die Kräfte
möglichst schwach ausgeprägt sind. Man geht deswegen von einer geringeren
Wettbewerbsintensität aus und einer höheren durchschnittlichen Rentabilität der Branche.
Grundsätzlich werden die Stärken der einzelnen Wettbewerbskräfte durch einige wenige
ökonomische und technologische Merkmale einer Branche festgelegt.
In Bezug auf den ersten Punkt, die Bedrohung durch neue Anbieter, wird für den
Softwaremarkt deutlich, dass die Open-Source-Community als neuer Wettbewerber mit
zunehmender Verbreitung quelloffener Software für die Hersteller proprietärer Software eine
ungewöhnliche Marktkonstellation darstellt. Neue Wettbewerber verfügen oft über finanzielle
Mittel und zusätzliche Kapazitäten, die sie gewinnbringend in die Branche einbringen wollen.
Dies kann zu einem Preiskampf bei gleichzeitig steigenden Kosten führen, wodurch die
Rentabilität sinkt. Die Gefahr eines Markteintritts hängt nicht nur von den existierenden
Eintrittsbarrieren ab, sondern auch von den zu erwartenden Reaktionen der etablierten
Wettbewerber. Nach Porter sind die wesentlichen Ursprünge von Markteintrittsbarrieren:
o Betriebsgrößenersparnisse
o Produktdifferenzierung
o Kapitalbedarf
o Umstellungskosten
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